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ColourPlus Sockelfarbe & Dachfarbe 5 Liter
Normaler Preis €29,95 EURNormaler PreisGrundpreis €5,99/lVerkaufspreis €29,95 EUR -
ColourPlus Wetterschutzfarbe 2,5 Liter
Normaler Preis €34,95 EURNormaler PreisGrundpreis €13,98/lVerkaufspreis €34,95 EUR
Außen- und Wetterschutzfarben für Haus und Garten
Außen- und Wetterschutzfarben erzeugen deckende, widerstandsfähige Beschichtungen auf wetterbeanspruchten Oberflächen. Sie schützen geeignete Untergründe vor Feuchtigkeit, UV-Strahlung und wechselnden Witterungsbedingungen und ermöglichen gleichzeitig eine farbliche Neugestaltung.
Bei Franken Group findest du Außenfarben für unterschiedliche Materialien und Projekte. Die ColourPlus Wetterschutzfarbe ist für geeignete Holz-, Metall- und Kunststoffoberflächen vorgesehen. Die ColourPlus Sockel- und Dachfarbe eignet sich dagegen für mineralische Untergründe wie Beton, Putz, Mauerwerk, Faserzement sowie freigegebene Sockel-, Fassaden- und Dachflächen.
Welche Farbe zu deinem Vorhaben passt, richtet sich daher zuerst nach dem Material. Eine Wetterschutzfarbe für Holz kann nicht automatisch als Fassaden- oder Dachfarbe verwendet werden. Ebenso ist eine Sockelfarbe für mineralische Flächen nicht für jedes Holz- oder Metallbauteil geeignet.
Welche Aufgaben erfüllt eine Wetterschutzfarbe?
Wetterschutzfarbe bildet eine deckende Schutzschicht auf der Oberfläche. Sie wird eingesetzt, wenn der ursprüngliche Untergrund farblich überdeckt und gleichzeitig gegen Witterungseinflüsse geschützt werden soll.
Im Außenbereich wirken Regen, Luftfeuchtigkeit, UV-Strahlung, Frost und starke Temperaturunterschiede auf die Beschichtung ein. Bei Holz kommen zusätzlich natürliche Materialbewegungen hinzu. Das Holz kann abhängig von Temperatur und Feuchtigkeit quellen oder schwinden.
Eine geeignete Wetterschutzfarbe muss diese Beanspruchungen berücksichtigen. Die elastische Rezeptur der ColourPlus Wetterschutzfarbe kann Materialbewegungen ausgleichen und reduziert dadurch das Risiko von Rissen und abplatzenden Beschichtungen.
Die Farbe ersetzt jedoch keinen konstruktiven Schutz. Dauerhaft stehendes Wasser, undichte Bauteile, aufsteigende Feuchtigkeit oder beschädigte Untergründe müssen vor dem Streichen behoben werden. Eine Beschichtung kann vorhandene Feuchtigkeitsprobleme lediglich verdecken, aber nicht deren Ursache beseitigen.
Die passende Außenfarbe nach Untergrund auswählen
Vor dem Kauf solltest du den Untergrund eindeutig bestimmen. Außenflächen können aus Holz, Metall, Kunststoff, Putz, Beton, Mauerwerk, Faserzement oder unterschiedlichen Dachmaterialien bestehen. Diese Materialien unterscheiden sich deutlich in ihrer Saugfähigkeit, Oberflächenstruktur und Haftung.
Für Zäune, Gartenhäuser, Carports, Außentüren und ähnliche Bauteile aus Holz ist eine elastische, deckende Holz-Wetterschutzfarbe vorgesehen. Metall und Kunststoff benötigen häufig eine passende Grundierung, damit die Farbe ausreichend haftet.
Für Sockel, Kellerwände, Fassaden, Betonflächen und geeignete Dachflächen wird dagegen eine Farbe für mineralische Untergründe benötigt. Hier sind neben der Witterungsbeständigkeit auch Haftung, Wasserdampfdurchlässigkeit und die Aufnahmefähigkeit des Untergrundes wichtig.
Prüfe außerdem vorhandene Altanstriche. Nicht jede neue Außenfarbe ist mit jeder alten Beschichtung kompatibel. Bei unbekannten Anstrichen empfiehlt sich eine Probefläche beziehungsweise ein Haftungstest.
Wetterschutzfarbe für Holz im Außenbereich
Die ColourPlus Wetterschutzfarbe mit 2,5 Litern eignet sich für deckende Anstriche auf Holzoberflächen im Außenbereich. Dazu gehören unter anderem:
- Zäune und Sichtschutzelemente
- Gartenhäuser und Holzverkleidungen
- Pergolen und Carports
- Fensterläden und Außentüren
- kleinere Außenkonstruktionen aus Holz
- Renovierungs- und Neuanstriche
Die Wetterschutzfarbe ist in Reinweiß und Anthrazit erhältlich und erzeugt ein seidenglänzendes Finish. Anders als eine Holzlasur verdeckt sie die Maserung weitgehend und sorgt für eine gleichmäßig deckende Farbfläche.
Ihre elastische Rezeptur ist auf die natürlichen Bewegungen von Außenholz ausgerichtet. Die Beschichtung schützt vor Feuchtigkeit, UV-Strahlung und Witterungseinflüssen. Voraussetzung ist ein sauberer, trockener, tragfähiger und fachgerecht vorbereiteter Untergrund.
Lose Altanstriche, vergraute Holzschichten und nicht tragfähige Bereiche müssen entfernt werden. Bereits geschädigtes, morsches oder dauerhaft feuchtes Holz sollte vor dem Streichen repariert beziehungsweise ausgetauscht werden.
Metall und Kunststoff im Außenbereich streichen
Die ColourPlus Wetterschutzfarbe kann laut Produktfreigabe auch auf grundierten Metall- und Kunststoffflächen verwendet werden. Beide Untergründe benötigen eine sorgfältige Vorbereitung.
Metall muss frei von Rost, Fett, Öl und losen Beschichtungen sein. Rostige Stellen sollten bis auf einen tragfähigen Untergrund entrostet und anschließend mit einer für Metall und Außenanwendung geeigneten Grundierung behandelt werden. Bei verzinktem Metall, Aluminium oder anderen Nichteisenmetallen gelten jeweils eigene Anforderungen.
Kunststoffoberflächen müssen gründlich gereinigt und entfettet werden. Nicht jeder Kunststoff lässt sich dauerhaft beschichten. Sehr glatte oder flexible Materialien können eine spezielle Kunststoffgrundierung und einen Haftungstest erfordern.
Verwende Wetterschutzfarbe deshalb nicht ungeprüft auf Dachrinnen, Kunststoffmöbeln, Fallrohren oder Metallbauteilen. Entscheidend sind immer die konkrete Materialart, die mechanische Belastung und die Kompatibilität von Grundierung und Deckfarbe.
Sockel, Kellerwände und Fassaden beschichten
Sockelbereiche sind stärkeren Belastungen ausgesetzt als viele andere Fassadenflächen. Spritzwasser, Schmutz, Frost und Bodenfeuchtigkeit wirken unmittelbar auf den unteren Gebäudebereich ein. Dafür wird eine robuste Beschichtung benötigt, die zum mineralischen Untergrund passt.
Die ColourPlus Sockel- und Dachfarbe mit 5 Litern ist für geeignete Flächen aus Beton, Putz, Mauerwerk und Faserzement vorgesehen. Sie kann unter anderem für Haussockel, Kellerwände, Fassaden, Garagen und Nebengebäude verwendet werden.
Die Farbe ist wasserverdünnbar, wetterbeständig, UV-beständig und wasserdampfdurchlässig. Dadurch kann Wasserdampf aus einem geeigneten Untergrund entweichen, während die Oberfläche vor Witterungseinflüssen geschützt wird.
Eine diffusionsoffene Beschichtung löst jedoch keine vorhandenen Feuchtigkeitsprobleme. Bei aufsteigender Feuchtigkeit, undichten Kellerwänden, Salzausblühungen oder dauerhaft nassem Mauerwerk muss zunächst die Ursache untersucht und behoben werden.
Dachflächen richtig streichen
Die ColourPlus Sockel- und Dachfarbe ist außerdem für geeignete Dachpfannen, Dachflächen und Faserzementelemente vorgesehen. Ob eine konkrete Dachfläche gestrichen werden kann, hängt vom Material und der vorhandenen Oberflächenbehandlung ab.
Stark glasierte, beschichtete oder nicht saugfähige Dachziegel können eine andere Vorbereitung benötigen als offenporige mineralische Flächen. Moos, Algen, Schmutz und lose Altbeschichtungen müssen vor dem Anstrich fachgerecht entfernt werden.
Bei älteren Faserzementplatten muss vor jeder Reinigung, Bearbeitung oder Beschichtung geklärt werden, ob das Material Asbest enthalten kann. Solche Bauteile dürfen nicht eigenständig geschliffen, gebohrt oder mit ungeeigneten Verfahren gereinigt werden. Wende dich im Zweifel an einen qualifizierten Fachbetrieb.
Arbeiten auf Dachflächen bergen außerdem eine erhebliche Absturzgefahr. Eine geeignete Absturzsicherung, sichere Zugänge und die Beurteilung der Tragfähigkeit sind wichtiger als ein möglichst schneller Anstrich.
Außenflächen sorgfältig vorbereiten
Die Haltbarkeit einer Außenbeschichtung wird wesentlich von der Untergrundvorbereitung bestimmt. Die Fläche muss vor dem Streichen sauber, trocken und tragfähig sein.
Entferne je nach Untergrund:
- Staub, Erde und lose Verschmutzungen
- Fett, Öl und Pflegemittel
- Algen, Moos und organische Ablagerungen
- abblätternde oder kreidende Altanstriche
- Rost und Korrosionsrückstände
- lose Putz- oder Betonteile
- nicht haftende Reparaturmaterialien
Risse, Löcher und beschädigte Bereiche müssen mit einem für den Untergrund und Außenbereich geeigneten Material repariert werden. Reparaturstellen müssen vollständig ausgehärtet und ausreichend trocken sein, bevor sie überstrichen werden.
Stark glänzende Altbeschichtungen können einen Anschliff benötigen. Entferne den Schleifstaub anschließend vollständig. Bei unbekannten oder schwierigen Untergründen solltest du eine kleine Probefläche anlegen.
Wann wird eine Grundierung benötigt?
Ob eine Grundierung erforderlich ist, hängt vom Produkt und Untergrund ab. Die ColourPlus Sockel- und Dachfarbe ist laut Produktangabe auf den dafür vorgesehenen Flächen ohne zusätzliche Grundierung verwendbar. Der Untergrund muss trotzdem sauber, trocken und tragfähig sein.
Die ColourPlus Wetterschutzfarbe benötigt auf geeignetem Holz nicht grundsätzlich eine separate Grundierung. Bei stark saugendem, inhaltsstoffreichem oder problematischem Holz kann jedoch eine abgestimmte Vorbehandlung notwendig sein.
Metall- und Kunststoffflächen müssen normalerweise mit einer für das jeweilige Material geeigneten Grundierung vorbereitet werden. Eine Universalgrundierung eignet sich nicht automatisch für verzinkten Stahl, Aluminium, Hart-PVC und alle anderen Kunststoffarten.
Auch bei Flecken, Holzinhaltsstoffen, Rost oder stark unterschiedlichen Saugfähigkeiten kann ein spezieller Voranstrich erforderlich sein. Beachte deshalb die Angaben der Farbe und der verwendeten Grundierung als gemeinsames Beschichtungssystem.
Außenfarbe richtig auftragen
Rühre die Farbe vor der Verarbeitung gründlich auf. Bei längerer Arbeit sollte sie zwischendurch erneut gemischt werden, damit Pigmente und Bindemittel gleichmäßig verteilt bleiben.
Die Wetterschutzfarbe kann mit Pinsel, Rolle oder einem geeigneten Sprühgerät aufgetragen werden. Arbeite bei Holz möglichst in Richtung der Maserung und beschichte Kanten, Fugen und Stirnflächen besonders sorgfältig.
Die Sockel- und Dachfarbe kann ebenfalls gestrichen, gerollt oder gespritzt werden. Auf rauem Putz oder strukturiertem Beton muss die Farbe gleichmäßig in Vertiefungen und Poren eingearbeitet werden.
Trage lieber mehrere gleichmäßige Schichten als einen übermäßig dicken Anstrich auf. Zu viel Material kann den Verlauf und die Durchtrocknung beeinträchtigen. Lasse jede Schicht ausreichend trocknen, bevor du die nächste aufbringst.
Beachte dabei die aktuellen Verarbeitungshinweise auf dem Gebinde. Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Untergrundtemperatur und Luftaustausch können die Trocknungszeit deutlich verändern.
Geeignete Wetterbedingungen zum Streichen
Außenfarben sollten nur bei stabiler, trockener Witterung verarbeitet werden. Die Fläche darf während des Auftrags und der anfänglichen Trocknung nicht durch Regen, Tau oder Frost belastet werden.
Vermeide intensive direkte Sonneneinstrahlung. Stark aufgeheizte Oberflächen können dazu führen, dass die Farbe zu schnell antrocknet und sichtbare Ansätze entstehen. Auch kräftiger Wind kann die Verarbeitung und Trocknung beeinträchtigen.
Prüfe vor Beginn den Wetterbericht und plane ausreichend Zeit für alle notwendigen Anstriche ein. Streiche nicht unmittelbar vor Regen, fallenden Nachttemperaturen oder hoher abendlicher Luftfeuchtigkeit.
Maßgeblich bleiben die auf dem Produkt angegebenen Mindest- und Höchsttemperaturen. Diese gelten nicht nur für die Luft, sondern auch für den Untergrund.
Farbtöne für Holz, Sockel und Dachflächen
Die ColourPlus Wetterschutzfarbe ist in Reinweiß und Anthrazit erhältlich. Beide Varianten erzeugen eine deckende, seidenglänzende Oberfläche auf den freigegebenen Materialien.
Für Sockel- und Dachflächen stehen Anthrazit, Schiefer und Steingrau zur Auswahl. Die dunklen und neutralen Farbtöne eignen sich für die optische Abgrenzung von Sockelbereichen sowie für passende mineralische Außen- und Dachflächen.
Der Farbton kann abhängig von Licht, Untergrund und Umgebung unterschiedlich wirken. Lege bei Unsicherheit eine Probefläche an und beurteile diese nach vollständiger Trocknung bei Tageslicht.
Dunkle Farben können sich in direkter Sonne stärker erwärmen als helle Beschichtungen. Prüfe besonders bei Kunststoff, Metall und empfindlichen Bauteilen, ob die gewählte Farbe für die zu erwartende Erwärmung geeignet ist.
Verbrauch und Farbmenge berechnen
Die ColourPlus Wetterschutzfarbe erreicht mit 2,5 Litern laut Produktangabe ungefähr 10 Quadratmeter bei einem deckenden Auftrag. Bei zwei Anstrichen reicht das Gebinde abhängig vom Untergrund für etwa 5 bis 6 Quadratmeter.
Die ColourPlus Sockel- und Dachfarbe reicht mit 5 Litern für ungefähr 25 bis 30 Quadratmeter bei einem Anstrich. Für eine optimale Deckkraft können abhängig von Untergrund und Farbton ein bis zwei Anstriche notwendig sein.
Miss die zu streichenden Flächen möglichst genau aus und multipliziere sie mit der geplanten Anzahl der Schichten. Ziehe größere Türen, Fenster oder andere nicht zu streichende Bereiche von der Gesamtfläche ab.
Raue, stark saugende und strukturierte Untergründe erhöhen den Materialverbrauch. Plane außerdem eine Reserve für Kanten, Reparaturstellen und spätere Ausbesserungen ein.
Wetterschutzfarbe, Holzlasur oder Holzöl?
Wetterschutzfarbe erzeugt eine deckende Beschichtung. Sie eignet sich, wenn Außenholz vollständig farbig gestaltet und seine Maserung weitgehend überdeckt werden soll.
Eine Holzlasur schützt geeignetes Außenholz, lässt die natürliche Struktur jedoch weiterhin sichtbar. Sie ist eine passende Alternative für Zäune, Gartenhäuser und Pergolen, wenn eine lasierende Holzoptik gewünscht ist.
Ein Holzöl zieht in saugfähige Holzoberflächen ein und betont Maserung und natürliche Haptik. Es wird beispielsweise für Terrassendielen und Gartenmöbel verwendet und benötigt eine regelmäßige Pflege.
Sockel- und Dachfarbe ist wiederum für mineralische Untergründe vorgesehen. Sie sollte nicht mit einer Holzlasur oder einem Holzöl verwechselt werden. Die richtige Auswahl beginnt deshalb immer beim Material und nicht beim gewünschten Farbton.
Außenanstriche kontrollieren und pflegen
Kontrolliere gestrichene Außenflächen möglichst einmal jährlich. Besonders beansprucht werden Wetterseiten, waagerechte Flächen, Kanten, Verbindungen und Bereiche in Bodennähe.
Achte auf Risse, Abblätterungen, Kreidung, Verfärbungen, Roststellen oder beschädigte Fugen. Kleine Schäden sollten frühzeitig gereinigt, vorbereitet und ausgebessert werden. Wartest du bis zur großflächigen Ablösung, wird die spätere Renovierung deutlich aufwendiger.
Halte Wasserabläufe, Fugen und angrenzende Bauteile funktionsfähig. Eine intakte Beschichtung kann nur dauerhaft schützen, wenn Regenwasser zuverlässig abläuft und keine Feuchtigkeit hinter die Farbschicht gelangt.
Ratgeber & FAQ
Häufige Fragen zu Außen- & Wetterschutzfarben
Klare Antworten zur Auswahl, Anwendung und dazu, welches Produkt am besten zu deinem Vorhaben passt.

