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Holz im Außenbereich schützen

Holz im Außenbereich ist Feuchtigkeit, UV-Strahlung, Temperaturschwankungen und Verschmutzungen ausgesetzt. Ohne geeigneten Schutz kann die Oberfläche vergrauen, aufrauen oder Risse entwickeln. Bleibt das Holz über längere Zeit feucht, können außerdem Fäulnis und weitere strukturelle Schäden entstehen.

Bei Franken Group findest du Holzlasuren, Wetterschutzfarbe, Holzöle, Leinölfirnis und ein vollständiges Holzschutz-Set für Zäune, Pergolen, Gartenhäuser, Fassadenholz, Carports, Sichtschutzelemente, Terrassen und Gartenmöbel. Welches Produkt passt, richtet sich nach Bauteil, Holzart, vorhandener Beschichtung und gewünschter Optik.

Welcher Holzschutz eignet sich für welches Projekt?

Eine Holzlasur ist sinnvoll, wenn die natürliche Maserung sichtbar bleiben soll. Sie dringt in den saugfähigen Untergrund ein, schützt vor Feuchtigkeit und beeinflusst abhängig vom gewählten Farbton die Holzoptik.

Die ColourPlus Holzschutzlasur Außen ist für Laub- und Nadelhölzer im Außenbereich vorgesehen. Sie eignet sich unter anderem für Zäune, Pergolen, Gartenhäuser, Holzfassaden, Balkongeländer und Gartenmöbel. Zur Auswahl stehen Transparent sowie die lasierenden Farbtöne Eiche, Kiefer, Mahagoni, Nussbaum, Palisander und Teak.

Wenn du Außenholz deutlich heller oder dunkler gestalten möchtest, findest du außerdem eine ColourPlus Holzlasur Außen in Weiß und Anthrazitgrau. Das endgültige Farbergebnis wird weiterhin von Holzart, Ausgangsfarbe und Anzahl der Anstriche beeinflusst.

Für einen vollständig deckenden Anstrich eignet sich die ColourPlus Wetterschutzfarbe. Sie ist in Reinweiß und Anthrazit erhältlich und für Zäune, Pergolen, Gartenhäuser, Sichtschutzelemente, Fensterläden, Außentüren und weitere freigegebene Außenflächen vorgesehen.

Holzlasur für Zäune, Pergolen und Carports

Zäune, Sichtschutzelemente, Pergolen und Carports werden überwiegend senkrecht verbaut. Regenwasser kann dadurch besser ablaufen als auf einer waagerechten Fläche. Trotzdem benötigen sie Schutz vor eindringender Feuchtigkeit und UV-Strahlung.

Eine lasierende Beschichtung lässt die Holzstruktur sichtbar und eignet sich deshalb besonders, wenn du den natürlichen Charakter des Holzes erhalten möchtest. Die ColourPlus Holzschutzlasur steht in Gebindegrößen von 750 ml, 2,5 Litern und 5 Litern zur Verfügung. So kannst du die Produktmenge an einzelne Möbelstücke, einen Zaun oder ein größeres Gartenhaus anpassen.

Rohes oder stark saugendes Holz kann mehrere dünne Aufträge benötigen. Trage die Lasur gleichmäßig in Richtung der Maserung auf und halte die vorgesehene Trocknungszeit zwischen den Schichten ein. Die ColourPlus Holzschutzlasur ist nach ungefähr zwölf Stunden überarbeitbar.

Gartenhäuser und Fassadenholz schützen

Gartenhäuser und Holzfassaden besitzen große zusammenhängende Flächen. Unterschiede bei Saugfähigkeit, Verarbeitung und Farbton fallen hier besonders schnell auf. Bearbeite deshalb möglichst immer vollständige Bretter oder Abschnitte, bevor du eine Pause einlegst.

Für eine natürliche Holzoptik kannst du eine transparente oder farbig lasierende Holzschutzlasur verwenden. Soll das Gartenhaus stattdessen deckend weiß oder anthrazit gestrichen werden, ist Wetterschutzfarbe die passendere Produktart.

Achte besonders auf Stirnseiten, Schnittkanten, Übergänge und waagerechte Bauteile. Über diese Bereiche kann Feuchtigkeit leichter in das Holz eindringen. Ein Anstrich kann jedoch keine konstruktiven Mängel ausgleichen. Regenwasser muss ablaufen können und das Holz benötigt ausreichenden Abstand zu dauerhaft feuchten Böden.

Deckender Schutz mit Wetterschutzfarbe

Wetterschutzfarbe verändert die Oberfläche stärker als eine Lasur. Sie bildet einen deckenden, geschlossenen Farbfilm und eignet sich, wenn der ursprüngliche Holzton nicht sichtbar bleiben soll.

Die ColourPlus Wetterschutzfarbe ist eine wasserverdünnbare, lösungsmittelarme Außenfarbe mit seidenglänzendem Finish. Sie ist laut Produktseite für Holz sowie für entsprechend grundierte Metall- und Kunststoffoberflächen vorgesehen. Dadurch können beispielsweise Holzbauteile und passende Beschläge innerhalb eines Projekts farblich aufeinander abgestimmt werden.

Der Untergrund muss sauber, trocken, tragfähig und frei von losen Altanstrichen sein. Bei Metall oder Kunststoff kann eine geeignete Grundierung notwendig sein. Auch bei problematischen Holzuntergründen solltest du die Produktanleitung prüfen und zunächst eine Probefläche anlegen.

Komplettset für größere Holzschutzprojekte

Wenn du neben der Lasur auch Werkzeug und Reinigungsmittel benötigst, kann das ColourPlus Holzschutz Starter-Set die Auswahl erleichtern. Es enthält fünf Liter Holzschutzlasur, Pinsel, Lackwanne, Schleifpads, Abdeckfolie, Handschuhe, Holz- und Steinreiniger sowie einen System-Guide.

Das Set eignet sich beispielsweise für Zäune, Sichtschutzelemente, Gartenhäuser, Gartenmöbel und andere größere Außenholzprojekte. Die Lasur ist in Transparent, Eiche, Kiefer, Mahagoni, Nussbaum, Palisander und Teak erhältlich.

Kontrolliere vor der Verwendung trotzdem, ob die enthaltene Lasur zum vorhandenen Untergrund und zur früheren Beschichtung passt. Ein vollständiges Set ersetzt nicht die Prüfung von Holzart, Zustand und notwendiger Vorbereitung.

Öl für Terrassendielen und Gartenmöbel

Für begehbare Terrassendielen ist ein einziehendes Holzöl häufig geeigneter als eine Holzschutzlasur für senkrechte Bauteile. Das ColourPlus Terrassenöl ist für geeignete Hart- und Weichhölzer vorgesehen und in Teak, Bangkirai und Douglasie erhältlich.

Gartenmöbel aus Teak, Eukalyptus, Eiche oder Bangkirai können mit dem ColourPlus Teak Öl gepflegt werden. Es ist farblos oder im Farbton Teak verfügbar. Beide Varianten lassen die Maserung sichtbar, können die natürliche Holzfarbe aber vertiefen.

Eine weitere Möglichkeit ist das ColourPlus biologische Leinölfirnis. Das pflanzenölbasierte Produkt wird zur Behandlung von saugfähigem Holz im Innen- und Außenbereich angeboten. Nicht eingezogene Rückstände müssen nach der vorgesehenen Einwirkzeit sorgfältig entfernt werden.

Holzschutz beginnt bei der Konstruktion

Ein Anstrich ist nur ein Bestandteil eines dauerhaften Holzschutzes. Holzbauteile sollten so konstruiert sein, dass Regenwasser schnell ablaufen und die Oberfläche anschließend trocknen kann. Dauerhafter Erdkontakt, stehendes Wasser und schlecht belüftete Zwischenräume erhöhen die Feuchtigkeitsbelastung.

Kontrolliere deshalb Abdeckungen, Fugen, Verschraubungen, Schnittkanten und Übergänge. Beschädigte Stellen müssen repariert werden, bevor eine neue Beschichtung aufgetragen wird. Faules, weiches oder strukturell geschädigtes Holz lässt sich nicht durch Überstreichen stabilisieren.

Auch Pflanzen, Erde oder feuchtes Laub sollten nicht dauerhaft direkt an beschichteten Holzflächen anliegen. Sie verzögern die Trocknung und können die Schutzwirkung des Anstrichs beeinträchtigen.

Neues und unbehandeltes Holz vorbereiten

Auch neues Holz darf nicht automatisch sofort gestrichen werden. Druckimprägniertes oder besonders harzreiches Holz kann zunächst eine ausreichende Trocknungs- beziehungsweise Bewitterungszeit benötigen. Beachte dazu die Angaben des Holzlieferanten und des Beschichtungsprodukts.

Schleife raue Stellen und aufgestellte Fasern in Richtung der Maserung. Entferne anschließend Schleifstaub, Fett, Harz und andere haftungsmindernde Rückstände. Das Holz muss vor dem Anstrich vollständig trocken sein.

Bei stark saugenden Schnittkanten kann ein zusätzlicher Auftrag notwendig sein. Verwende jedoch nur die Vorbehandlung und Anzahl der Schichten, die für das ausgewählte Produktsystem vorgesehen sind.

Bereits gestrichenes Außenholz renovieren

Vor einem Renovierungsanstrich musst du feststellen, ob die alte Beschichtung tragfähig ist. Fest haftende, kompatible Altanstriche können abhängig vom Produkt gereinigt und angeschliffen werden. Abblätternde, kreidende oder unbekannte Beschichtungen müssen weitergehend entfernt werden.

Ein Öl kann nicht in Holz einziehen, wenn sich darauf ein geschlossener Lackfilm befindet. Umgekehrt haftet eine neue Farbe nicht zuverlässig auf öligen oder verschmutzten Oberflächen. Wechselst du das Produktsystem, ist eine besonders sorgfältige Prüfung notwendig.

Behandle Algen, Moos und andere Verschmutzungen nicht einfach mit Farbe. Sie müssen vollständig entfernt werden. Bei dunklen Flecken sollte außerdem geklärt werden, ob es sich nur um eine oberflächliche Verfärbung oder bereits um einen Holzschaden handelt.

Lasur und Wetterschutzfarbe richtig auftragen

Rühre das Produkt vor und während der Verarbeitung sorgfältig auf. So werden Pigmente und Bestandteile gleichmäßig verteilt. Verwende einen für das Produkt geeigneten Pinsel oder eine geeignete Rolle.

Streiche möglichst in Richtung der Holzmaserung und vermeide übermäßig dicke Schichten. Bearbeite zusammenhängende Flächen ohne lange Unterbrechungen, damit keine sichtbaren Ansätze entstehen.

Verarbeite Außenanstriche nur bei geeigneter Temperatur und trockener Witterung. Das Holz darf weder durch Regen noch durch Tau feucht sein. Direkte starke Sonneneinstrahlung kann dazu führen, dass der Anstrich zu schnell antrocknet. Beachte die konkreten Temperatur- und Trocknungsvorgaben der Produktanleitung.

Die benötigte Produktmenge berechnen

Miss Länge und Breite beziehungsweise Höhe aller zu behandelnden Flächen. Bei Zäunen müssen Vorder- und Rückseite sowie Kanten und Pfosten berücksichtigt werden. Bei Gartenhäusern werden Fenster und Türen von der Wandfläche abgezogen, sofern sie nicht mitgestrichen werden.

750 ml ColourPlus Holzschutzlasur reichen laut Produktangabe für ungefähr 9 m² bei einem Anstrich. Bei zwei Schichten reduziert sich die Fläche auf etwa 4 bis 5 m². Mit 2,5 Litern können ungefähr 30 m² bei einem Auftrag behandelt werden.

2,5 Liter ColourPlus Wetterschutzfarbe reichen für ungefähr 10 m² bei einem deckenden Anstrich oder etwa 5 bis 6 m² bei zwei Anstrichen. Raues, stark saugendes oder verwittertes Holz kann den tatsächlichen Verbrauch erhöhen. Plane deshalb eine Reserve für Kanten, Reparaturstellen und spätere Ausbesserungen ein.

Außenholz regelmäßig kontrollieren

Prüfe beschichtete Holzflächen mindestens einmal jährlich, besonders nach dem Winter. Achte auf Risse, offene Schnittkanten, Abplatzungen, trockene Stellen und Bereiche, in denen Wasser stehen bleibt.

Kleine Schadstellen sollten frühzeitig gereinigt und ausgebessert werden. Wartest du, bis der gesamte Anstrich versagt, wird die Vorbereitung für die Renovierung erheblich aufwendiger.

Wie häufig ein neuer Pflege- oder Renovierungsanstrich notwendig ist, hängt von Konstruktion, Himmelsrichtung, Bewitterung, Holzart und Beschichtung ab. Waagerechte und stark sonnenexponierte Flächen benötigen normalerweise früher Aufmerksamkeit als geschützte senkrechte Bauteile.

Ratgeber & FAQ

Häufige Fragen zu Holz im Außenbereich schützen

Klare Antworten zur Auswahl, Anwendung und dazu, welches Produkt am besten zu deinem Vorhaben passt.